Labile, feuchtigkeitsgeschwängerte Luft …. Aber die Welt ging wo anders unter

Eine wunderschöne Naturszenerie konnte man heute am Flugplatz Giebelstadt beobachten. An der Steigerwaldkante baute sich von Schwanberg, über den Zabelstein, weiter über die Hasberge bis zum Thüringer Wald , naja, eigentlich eher bis zur Röhn, eine Wärmegewitterfront auf: Dicke Fette Cumulonimbi mit klassischem Amboss, die man während des Congestus Stadiums schön dabei beobachetn konnte, wie Pilze zur Tropopause emporschossen.

Als sie später angefangen haben sich in heftigen Gewittern zu entladen und zu ergießen, hat der Wind bis nach Giebelstadt geblasen, und das ziemlich kräftig. Gewitter bilden lokale Windsysteme aus. Hierzu gehört auch eine Tiefe Luftsträmung, die von unterhalb des Gewitters nach allen Seiten bläst. Diese Strömung kann die Hauptwindrichtung, die sich zu einem späteren Zeitpunkt auf West stabilisierte, komplett umdrehen, so dass heute wegen der kräftigen Wärmegewitterfront östlich des Maindreieicks, kräftige Winde westlich des Maindreiecks entgegen der Hauptwindrichtung auftraten.

Wunderschöner Anblick, die wachsenden Cb s.


 

So sah es darunter aus.

 

Ich war mit dem Fahrrad unterwegs, trotz labiler Wetterlage. Vorab hatte ich mich entschieden in der Gegend zu bleiben, um rasch nach hause kommen zu können. Ich war jedenfalls froh, dass ich Volkach, Kitzingen und Schweinfurt gemieden hatte, denn dort wäre die kalte Dusche gewiss gewesen. Nun, eine kurze Dusche bei Winterhausen/Sommerhausen hab’ ich zwar abgekriegt, aber, Sommer und Warmluft sei Dank, ist das alles recht rasch wieder getrocknet.

Diese Fahrt war wieder mit Kamera.

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